Haben Ermittler eine Spur?

BAD ÜBERKINGEN / GEISLINGEN (ra) Immer wieder werden im Bereich der Kahlensteinhöhle über Bad Überkingen (Kreis Göppingen)Anschläge auf die Sicherungsanlagen der Höhle und auf die Anlagen rundherum verzeichnet. Der Kahlensteiner Höhlenverein musste schon mehrfach teure Reparaturen ausführen lassen.

Im Mordloch bei Geislingen-Eybach wurde in der Vergangenheit mehrfach die Sicherungsleine im Siphon zerstört, was zu lebensbedrohenden Situationen führen kann. Erst jüngst haben Mitglieder der Malteser Höhlenrettung die Sicherheitsleine wieder eingebaut. Daraufhin erhielt die Malteser Höhlenrettung einen üblen Schmähbrief, dessen Absender sich als Mitglied der Albvereinsortsgruppe Eybach ausgab. Mitglieder der Albvereinsortsgruppe Eybach haben allerdings nie einen solchen Brief verfasst, die Vorstandschaft ist entsetzt darüber, dass der Name des Vereins für solche Zwecke missbraucht wird. Mit diesem Brief wurde allerdings eine hilfreiche Spur für die Ermittler gelegt, zumal vermutet werden kann, dass der Briefschreiber – der sich häufig auf höhlenkundlichen Internetseiten informiert – auch aktiv an den Beschädigungen beteiligt war.

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