Fossilien eines Beuteltieres in australischer Höhle gefunden

SYDNEY. In Australien haben Forscher in einer Höhle zahlreiche 15 Millionen Jahre alte Fossilien eines Beuteltiers entdeckt. Dabei handelt es sich um die Überreste eines etwa schafsgroßen Tieres mit sehr großen Klauen, wie es in einem in dieser Woche veröffentlichten Bericht in der Fachzeitschrift „Journal of Vertebrate Paleontology“ heißt.  Das meldet die Agentur apn.

Laut apn-Bericht  weist die Tierart, die den wissenschaftlichen Namen Nimbadon lavarackorum trägt, überraschende Ähnlichkeiten mit den heutigen Kängurus und Koalas auf. Die sehr gut erhaltenen Fossilien, darunter 26 Schädel, seien in einer Höhle im Staat Queensland im Nordwesten Australiens entdeckt worden. Dass so viele Fossilien an derselben Stelle gefunden worden seien, deute daraufhin, dass es sich um Herdentiere gehandelt habe, erklärte die Paläontologin Karen Black. Laut apn-Meldung. Die Tiere seien womöglich versehentlich in die Höhle gefallen und durch den Sturz getötet worden oder später dort verendet.

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