Nazi-Schatz: Im Toplitzsee (Salzkammergut) wird noch einmal getaucht

SALZBURG. Im Toplitzsee im Salzkammergut (Österreich) darf noch einmal getaucht werden. Ein letztes Mal und für lediglich drei Monate hat die österreichische Regierung einer Expedition nach dem Nazigold zugestimmt und dafür bis zum 15. Juli 2009 das absolute Tauchverbot im Toplitzsee (Salzkammergut) aufgehoben, berichtet wwwgomopa.net. Nachforschungen weisen definitiv daraufhin, dass der See zu einer Art Tresor wurde, heißt es in dem Bericht. Es sollen auch die Höhlen erkundet werden, die Wehrmachtstaucher damals in der Uferwand geschaffen und später mit einer abgesprengten Felswand verschlossen haben.

Die 81-jährige Bäuerin Ida Weissenbacher sei die einzige noch lebende Zeugin, heißt es.  Sie und drei andere Bauern, haben beim Versenken des Goldschatzes unter strengster SS-Bewachung geholfen. 50 Kisten mit 2000 Kilogramm Goldbarren aus der Goldreserve des Dritten Reiches, 22 Kisten Skorzeny-Gold, 20 Kisten Goldmünzen aus dem Tartarenschatz, fünf Kisten Kaltenbrunner Brillanten, 50 Kilo Feingold und eine Briefmarkensammlung sowie jüdisches Beutegut aus Ungarn, sollen im Toplitzsee versenkt worden sein. Das ist der sogenannte Nazi-Schatz, den der letzte Chef des Reichssicherheitshauptamts, SS-Obergruppenführer und General der Polizei Ernst Kaltenbrunner (1903-1946), in Munitionskisten verschweißen und in einer Nacht- und Nebelaktion im April 1945 mit Lastwagen aus Berlin in seine Heimat Österreich bringen ließ.

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