Höhlenforscher wieder in Sicherheit

PARIS Nach tagelanger Todesangst in 700 Metern Tiefe sind drei französische Höhlenforscher am Samstagabend von Rettungskräften in Sicherheit gebracht worden. Die Helfer brachten die entkräfteten Speleologen bis zu einem Biwak in 450 Metern Tiefe. Dort sollen sie Kräfte sammeln, um am heutigen Sonntag zum Tageslicht aufzusteigen, meldet die Deutsche Presseagentur (dpa). Sie beruft sich dabei auf die Rettungsgesellschaft Spéléo Secours Français.

Weiterlesen …

Wieder gesund an der Erdoberfläche angelangt

PARIS. Drei Höhlenforscher, die in der Höhle von Romy in den Pyrenäen eingeschlossen waren, sind am heutigen Sonntag wieder gesund an die Erdoberfläche gelangt. „Sie sind müde, aber nicht erschöpft“, sagte laut Deutscher Presseagentur (dpa) der Leiter des Bergungsteams, Eric Soupra.

„I am very happy“, das war alles, was der Grieche Gregories Anastasopoulos nach seiner Rettung zunächst vor der französischen Presse herausbrachte. Anastasopoulos hatte seinen 31. Geburtstag im Berg verbracht. Der Hydrogeologe Damien Butaeye (37) erklärte: „Wir wussten, dass man uns holen würde, und dass das mehrere Tage dauert.“

Weiterlesen …

Über Weihnachten in einer Höhle gefangen

PARIS In 700 Metern Tiefe haben drei französische Höhlenforscher das Weihnachtsfest verbracht, weil Schmelzwasser ihnen den Rückweg aus der Höhle abgeschnitten hatte. Am Samstag versuchten Taucher, die Eingeschlossenen in der Höhle von Romy in den westlichen Pyrenäen zu erreichen, meldet die Deutsche Presseagentur (dpa).

Ein Vertreter der Gendarmerie erklärte laut dpa, der Bergungseinsatz könne zwei Tage dauern.

Weiterlesen …

Ein frohes Fest und guten Rutsch

GRABENSTETTEN (ra) Die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten wünscht allen ihren Mitgliedern, ihren Höhlenkameraden hier und in aller Welt sowie allen naturbegeisterten Menschen, die sich noch faszinieren lassen und sich um unseren Planeten Sorgen machen, ein gesegnetes Weihnachtfest und ein erfolgreiches, gesundes und unfallfreies Jahr 2010.

Weiterlesen …

Riesending neue längste Höhle Deutschlands

STUTTGART/BERCHTESGADEN. Die Riesending-Höhle bei Berchtesgaden ist seit Herbst diesen Jahres die längste Höhle Deutschlands. Dies gab jetzt die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Bad Cannstatt bekannt.

Weiterlesen …

Fledermäuse einen Unterschlupf bieten

ASCHAFFENBURG Wer in seinem Keller in Aschaffenburg Fledermäusen einen Unterschlupf bietet, soll sich bei der Stadt melden. Das meldete jetzt die Deutsche Nachrichtenagentur (dpa).

Weiterlesen …

Strahlenkalke vom Steinheimer Becken und dem Jebel Waqf as Suwwan

Strahlenkalke - links aus dem Jebel Waqf as Suwwan-Krater, rechts aus Steinheimer Becken. Die Ähnlichkeit ist nicht zu übersehen.

STUTTGART (ra). Das Steinheimer Becken gibt es noch ein zweites Mal, und zwar in Jordanien. Dort heißt es allerdings „Jebel Waqf as Suwwan“. Doch die Ähnlichkeiten sind frappierend.

Elmar Buchner und Martin Schmieder vom Institut für Planetologie der Universität Stuttgart sind sogenannte Impaktforscher. Sie untersuchen beispielsweise die Einschläge von Meteoriten auf unserer Erde. Erst kürzlich hatten sie mit der Entdeckung sogenannter Sphärulen in der Laierhöhle bei Geislingen und in der Laichinger Tiefenhöhle für Aufmerksamkeit gesorgt. Diese Mini-Kügelchen stammen aus dem All, könnten fast als Mini-Meteoriten bezeichnet werden und gelangten vermutlich nach großen Meteoriteneinschlägen in die Höhlensedimente.

Weiterlesen …

Blauhöhlensystem: Stollen genehmigt – Klimaschleuse abgelehnt

BLAUBEUREN. Laut Südwest Presse (SWP) hat der Blaubeurer Gemeinderat den Bau eines Erkundungsstollens zum Blautopfhöhlensystem beschlossen. Eine Klimaschleuse zum Schutz für das Höhlensystem hält der Gemeinderat von Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) offenbar nicht für erforderlich.

Der Erkundungsstollen soll an der B28 ins Blauhöhlensystem getrieben werden. Durch den Zugang sollen Sachverständige in das Höhlensystem hinter dem „Mörikedom“ gelangen, um die Möglichkeiten einer touristischen Erschließung zu prüfen, heißt es in dem Zeitungsbeitrag. Der mit einer Steighilfe ausgestattete Zugang könnte zudem als Not- und Rettungsschacht dienen, erklärte laut SWP Blaubeurens Bürgermeister Jörg Seibold. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf knapp 75 000 Euro.

Weiterlesen …

USA: 26-Jähriger bleibt in Spalte stecken und stirbt

SALT LAKE CITY. Bei einer Höhlentour ist ein 26-jähriger Amerikaner gestorben. Das meldet die Deutsche Presseagentur (dpa). Mehr als 24 Stunden lang steckte der Mann in der Nutty-Putty-Höhle im US-Staat Utah kopfüber in einer extrem engen Felsspalte fest, heißt es in der Agenturmeldung.

Weiterlesen …

Symposium zum Forschungsstand im Blauhöhlensystem in Laichingen

LAICHINGEN (ra). Um die höhlenkundliche und geowissenschaftliche Forschung im Blauhöhlensystem und dessen Umfeld geht es bei einem Symposium am Samstag, dem 28. November, in Laichingen (Alb-Donau-Kreis). Veranstalter ist der Höhlen- und Heimatverein Laichingen (HHVL).

Zum dem speziellen Blauhöhlensymposium, das diesmal außerhalb der üblichen Symposienreihe in Laichingen stattfindet, erwarten die Veranstalter Höhlenforscher und Karstspezialisten aus ganz Deutschland. Die Initiative zu dieser Veranstaltung geht von dem Höhlenforscher und Geologen Professor Dr. Wolfgang Ufrecht vom HHVL aus. Er organisiert und leitet die Veranstaltung zusammen mit Vereinskameraden.
Weiterlesen …