Kügelchen aus dem Weltall in Albhöhlen gefunden

Links eines dieser Kügelchen, rechts der Höhlenforscher Marcel Strasser vom Kahlensteiner Höhlenverein.

GEISLINGEN Eisenkügelchen aus dem Weltall haben Wissenschaftler in den Höhlen rund um Geislingen/Steige (Kreis Göppingen) entdeckt. Sowohl in der Laierhöhle als auch im Mordloch fanden Geologen diese sogenannten „Sphärulen“.

Geologen des Instituts für Planetologie der Universität Stuttgart haben zuletzt in drei Höhlen der Schwäbischen Alb erstaunliche Funde gemacht. In der 1996 entdeckten Laierhöhle in Weiler, der mit 126 Meter tiefsten der bislang bekannten Höhlen der Schwäbischen Alb, sowie im Mordloch im Roggental und in der Laichinger Tiefenhöhle (Alb-Donau-Kreis).

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Höhlenbären früher ausgerottet als vermutet

WIEN. Die letzte Eiszeit hat den Höhlenbären nach neuen Erkenntnissen 13.000 Jahre früher aussterben lassen als bisher angenommen. Das meldete jetzt die Deutsche Presseagentur (dpa). Deutlich kälteres Klima habe dem rund 1000 Kilo schweren Riesenbären vor rund 27.800 Jahren in etwa zum Höhepunkt der Würm- Eiszeit die Lebensgrundlage genommen, berichten laut dpa Wissenschaftler um Martina Pacher von der Universität Wien im Fachjournal „Boreas“.

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Gründung des Höhlenvereins Blaubeuren

BLAUBEUREN. Schon kurz vor der Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten ist der „Höhlenverein Blaubeuren e. V.“ gegründet worden. Zehn Gründungsmitglieder wählten den Chemielaboranten Markus Boldt aus Schmiechen zum Vorsitzenden, zweiter Vorsitzender ist der Ingenieur Knut Brenndörfer aus Blaustein, Geschäftsführer ist der Industriemeister Andreas Scheurer aus Heroldstatt. Das meldet die Südwest Presse Ulm (SWP) in ihrer Ausgabe vom 24. November 2008.

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Krise bewältigt – Arge Grabenstetten mit neuer Führungsspitze

MÜNSINGEN-BÖTTINGEN (ra) „Die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten wird künftig keine Forschung mehr in der Vetterhöhle in Blaubeuren betreiben. Die Mitglieder der Arge Grabenstetten haben am Samstag bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in Münsingen-Böttingen entschieden, dass die Forschung in der Vetterhöhle und die Betreuung dieses zum Blauhöhlensystem gehörenden Karstobjekts der neu gegründete Höhlenverein Blaubeuren übernimmt. Auch die Forschung in der Bärentalhöhle (Hütten) wird vom Höhlenverein Blaubeuren weiter geführt.

Die Arge Grabenstetten unterstützt den Übergang der Forschungsaktivitäten von der Arge Grabenstetten an den Höhlenverein Blaubeuren. Alleinige Ansprechpartner in Fragen zur Vetterhöhlen- und Bärentalhöhlenforschung sind ab sofort die Verantwortlichen des Höhlenvereins Blaubeuren.

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Weltgrößte unterirdische Thermalwasser-Kammer entdeckt

BUDAPEST. Ungarische Höhlenforscher haben unter der Innenstadt von Budapest die größte unterirdische Thermalwasser-Kammer der Welt entdeckt. Die zwischen 20 und 25 Meter hohe, kuppelartig gewölbte Höhle wurde am Dienstag erstmals der Presse präsentiert. Der
darin gelegene Heilwassersee ist bis zu neun Meter tief und hat eine Temperatur von 27 Grad Celsius. Das meldet die Deutsche Presseagentur (dpa).

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Außerordentliche Hauptversammlung der Arge Grabenstetten am 22. November

GRABENSTETTEN / BÖTTINGEN. Nicht erst im Januar oder Februar, wie ursprünglich von der Vorstandsmehrheit der Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten geplant, sondern bereits am kommenden Samstag, dem 22. November, wird es in Münsingen-Böttingen (Kreis Reutlingen) eine außerordentliche Hauptversammlung geben. Dazu haben die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Petra Boldt, und die beiden Geschäftsführer Robert und Werner Eckardt die knapp 150 Mitglieder der höhlenkundlichen Vereinigung bereits schriftlich eingeladen.

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Nudelsuppe an der „Apokalypse“ und Bilder aus der Gola su Gorruppu

Die Otrivinhalle im Blauhöhlensystem mit einem 15 Meter hohen Tropfstein. Solche Bilder zeigten die Blautopftaucher. FOTO: ANDREAS KÜCHA

GRABENSTETTEN (ra). Volles Haus bei der Arge Grabenstetten. Rund 300 Besucher kamen am Samstag in die Falkensteinhalle, um das Neueste der Blauhöhlentaucher zu erfahren und sich an Bildern aus sardischen Höhlen zu erfreuen.

Bei Nudelsuppe in der „Apokalypse“? – für die Höhlentaucher Andreas Kücha, Jochen Malmann und Werner Gieswein durchaus komfortabel. Seit die Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Blautopf“ in dem mittlerweile auf über 6500 Meter vermessenen Blauhöhlensystem biwakieren können und beispielsweise in der riesigen Höhlenhalle „Apokalypse“ – rund 3000 Meter hinter dem Blautopf – ihre Zelte aufgeschlagen haben, forscht es sich in der Riesenhöhle wesentlich „entspannter“. Dies machten Andreas Kücha und Jochen Malmann am Samstag beim Info- und Gästeabend der Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst in Grabenstetten mit neuesten Bildern und Filmaufnahmen aus der Blauhöhle deutlich.

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Gutachter mit Blaubeurens Bürgermeister in Vetterhöhle unterwegs

BLAUBEUREN. Zwei geologische Gutachter, die im Auftrag der Stadt Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) in der Vetterhöhle arbeiten, kommen offenbar gut voran. Das zumindest meldet in der heutigen Ausgabe das „Blaumännle“, ein Wochenblatt der Südwest Presse Ulm (SWP). Joachim Striebel schreibt in seinem SWP-Beitrag, dass Blaubeurens Bürgermeister Jörg Seibold die zwei Geologen kürzlich in die Vetterhöhle begleitet hat.
Bei acht Befahrungen waren etliche Fachleute des beauftragten Büros in der Vetterhöhle. Bei der jetzt weitgehend abgeschlossenen ersten Stufe der Machbarkeitsstudie geht es um die Sicherheit in der Vetterhöhle, die auf eine Länge von 2100 Meter vermessen und bisher nur über den tiefen, gegrabenen Schacht erreichbar ist. Einer der Geologen bescheinigt der Vetterhhöhle eine Einmaligkeit, insbesondere wegen ihres Höhlensees „Wolkenschloss“, der die Verbindung zur Blautopfhöhle darstellt.

Gästeabend der Arge Grabenstetten: Blauhöhlensystem und Sardinien

Tief im Blauhöhlensystem im Bett der Ur-Donau. FOTO: ANDREAS KÜCHA

GRABENSTETTEN (ra). Höhlenforschung auf Sardinien und Neues aus dem Blauhöhlensystem stehen auf dem Programm beim Gästeabend der Arge Grabenstetten.

Das Blauhöhlensystem bei Blaubeuren ist seit geraumer Zeit mit 6543 Metern bislang vermessener Gesamtlänge das größte unterirdische Karstobjekt der Schwäbischen Alb. Die Faszination an diesem Höhlensystem liegt vor allem darin, dass sein Hauptzugang immer noch der Blautopf bei Blaubeuren ist. Forscher müssen also in das System eintauchen. Auch die hinteren, weit entlegenen Teile der Höhle, vor Jahrmillionen von der Ur-Donau gebildet, sind nur für speziell ausgerüstete Taucher erreichbar. Andreas Kücha und Jochen Malmann von der „Arbeitsgemeinschaft Blautopf“ sind zwei jener Höhlentaucher, die nicht nur viele neue Teile im Blauhöhlensystem entdeckt und vermessen haben, sondern sie biwakieren bisweilen in dem Großhöhlensystem, um die stundenlangen An- und Abtauchwege möglichst ökonomisch zu nutzen.

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