In Höhle abgestürzt und schwer verletzt

ALTAUSEE Ein amerikanischer Höhlenforscher soll nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Freitag im Toten Gebirge in der Obersteiermark sein. Der Mann soll gemeinsam mit seinem Sohn und sechs weiteren Höhlenforschern unterwegs gewesen sein, heißt es in der Meldung. Der Schwerverletzte sei nach mehreren Stunden unter schwierigsten Bedingungen gegen 20 Uhr am Freitag geborgen worden.

Das Opfer, so APA, war am Freitagvormittag mit seinen Kameraden in der Steinbrückenhöhle am Vorderen Augsteck (Bezirk Liezen) unterwegs gewesen, als er sich etwa 200 Meter in der Höhle rund 30 Meter abseilen musste. Dabei machte der Kletterer einen Fehler bei den Sicherungsmaßnahmen und stürzte erst rund zehn Meter auf eine Steilstufe eines Podests. Danach fiel er weitere 25 Meter senkrecht auf einen Vorsprung. Dort blieb der Amerikaner schwer verletzt liegen, meldet APA

Nach der Alarmierung gegen 11.45 Uhr waren sechs Höhlenretter, 20 Helfer der Bergrettung, zwei Feuerwehrmänner und fünf Beamte der Alpinpolizei im Einsatz, um den Abgestürzten mit Seilen zu bergen. Das gestaltete sich wegen der Enge der Höhle besonders schwierig, so die Polizei. Trotzdem konnten die Einsatzkräfte den Mann retten und per Rettungshubschrauber in das LKH Bad Ischl bringen.

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