Führungen in die Höhlen am Rosenstein

HEUBACH. Führungen in die Höhlen des Rosensteins bietet die Höhlenkundliche Arbeitsgemeinschaft Rosenstein wieder an, und zwar am 9. und 23. August sowie am 6. September. Ansprechpartner ist Gerhard Novak, Tel. (07173) 82 03. Bitte anmelden. Treffpunkt ist an diesen Terminen jeweils das Rathaus von Heubach im Ostalbkreis um 9.30 Uhr. Abmarsch ist um 9.45 Uhr.

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Neue Infobroschüre zu Besucherbergwerken in Bayern

MÜNCHEN. Eine neue Informationsbroschüre beschreibt Besucherbergwerke, begehbare Höhlen und bergbauliche Lehrpfade. In der Broschüre des bayerischen Wirtschaftsministeriums werden rund 100 Besucherbergwerke in 85 verschiedenen Orten vorgestellt. Das meldet der Evangelische Pressedienst (epd).

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Im „Riesending“ auf dem Untersberg in über 1000 Meter Tiefe abgestiegen

BERCHTESGADEN / STUTTGART „Riesending“ heißt Deutschlands tiefste Höhle auf dem bayerischen Untersberg (Landkreis Berchtesgaden). Nach Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft für Höhlenforschung Bad Cannstatt sind Höhlenforscher in Deutschland erstmals in eine Tiefe von über 1000 Metern abgestiegen.

Wie die höhlenkundliche Vereinigung mitteilte, ist ein Team der Arbeitsgemeinschaft für Höhlenforschung Bad Cannstatt am 21. Juli in der „Riesending-Schachthöhle“ bis in eine Tiefe 1056 Meter vorgestoßen. Die Forscher hätten dabei einen sehr engen Gangteil am bisherigen Höhlenende überwunden, teilt der Verein mit. Insgesamt seien während der fünftägigen Expedition fast 800 Meter an neuen Gängen entdeckt und vermessen worden. Besonders eindrucksvoll, so die Höhlenforscher, sind eine über 70 Meter lange Halle und ein 30 Meter langer See, der nur per Schlauchboot überquert werden könne. Die Höhle wird seit sechs Jahren systematisch erforscht und wissenschaftlich dokumentiert. Starker Luftzug und zahlreiche Fortsetzungsmöglichkeiten lassen die Forscher auf weitere Entdeckungen hoffen.

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In Höhle abgestürzt und schwer verletzt

ALTAUSEE Ein amerikanischer Höhlenforscher soll nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Freitag im Toten Gebirge in der Obersteiermark sein. Der Mann soll gemeinsam mit seinem Sohn und sechs weiteren Höhlenforschern unterwegs gewesen sein, heißt es in der Meldung. Der Schwerverletzte sei nach mehreren Stunden unter schwierigsten Bedingungen gegen 20 Uhr am Freitag geborgen worden.

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Bootspartien im Mörikedom für „Arge Blautopf“ denkbar

BLAUBEUREN. Mitglieder der „Arge Blautopf“ haben im Bereich des Mörikedoms (Blauhöhlensystem) einen weiteren Gang entdeckt, der reichen Tropfsteinschmuck zeigt und einen Blick auf den Höhlensee ermöglicht. Das meldet die Ulmer Südwestpresse (SWP) in ihrer Freitagsausgabe.

Laut SWP-Bericht von Joachim Striebel schwärmt Höhlentaucher Andreas Kücha: „Ich kenne keine Höhle, die solch schöne Tropfsteine hat“. Zusammen mit Jochen Malmann ist er in den neuen Gang überm Mörikedom vorgestoßen.

Verdienstkreuz: Sozialministerin würdigt Leistungen von Petra Boldt

BLAUBEUREN  Petra Boldt, stellvertretende Vorsitzende der Arge Grabenstetten, ist am Freitag mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden.

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Zerstörungswütige an der Kahlensteinhöhle

BAD ÜBERKINGEN (ra). Vandalen haben offenbar schon mehrfach die Schlösser am Eisentor zur Kahlensteinhöhle über Bad Überkingen zerstört. Wie der die Höhle betreuende Kahlensteiner Höhlenverein jetzt mitteilte, wurden die auf der Innenseite des Tores angebrachten Vorhängeschlösser mit Drähten und anderem Material derart verstopft und beschädigt, dass dem Verein nichts anderes übrig blieb, als die Schlösser aufzubrechen und durch neue zu ersetzen.

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Interaktives Schauland bei der Charlottenhöhle in Hürben eröffnet.

HÜRBEN. In Hürben bei Giengen/Brenz ist am Wochenende das interaktive Schauland eröffnet worden. Damit wurde der letzte Schritt zur Schaffung eines Zentrums bei der Charlottenhöhle vollzogen, schreibt die Heidenheimer Zeitung.

Erst Höhlenhaus, dann Zeitreisepfad mit Erlebnisplatz und nun das interaktive Schauland in der ehemaligen Turnhalle: Im Laufe der vergangenen Jahre ist in Hürben ein Ensemble entstanden, das als Erlebniswelt dem Landkreis neue touristische Möglichkeiten erschließt.
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Forscher überrascht von der Artenvielfalt bei Fledermäusen

BERLIN Deutsche Forscher haben in einem Wald im Osten Ecuadors den Ort mit der höchsten jemals ermittelten Artenzahl an Fledermäusen entdeckt. Das meldet die Deutsche Presseagentur (dpa).

In einem nur wenige Hektar großen Gelände im Amazonasbecken zählten die Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin mehr als 100 Fledermausarten, heißt es in der Agenturmeldung. Sie berichten darüber im „Biological Journal of the Linnean Society“ (Bd. 94, S. 617).

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Hauptversammlung Arge Grabenstetten: Forschung in der Vetterhöhle jetzt geregelt

Der alte und neue Vorstand der Arge Grabenstetten mit Sitzungsleiter Rafael Grimm (Dritter von links). FOTO: RAHNEFELD

BÖTTINGEN / GRABENSTETTEN (ra). Den Verein im Verein verhindert, die Vetterhöhlenforschung geordnet, Fritz Mammel als Vorsitzenden bestätigt und den Gesamtvorstand so belassen, wie er ist. Das sind die Ergebnisse der Hauptversammlung der Arge Grabenstetten.

Böttingen. Viele Formalien, wenig Höhle, so könnte die über dreieinhalbstündige, sehr disziplinierte Mammutsitzung der insgesamt 148 Mitglieder zählenden Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten auf den Punkt gebracht werden. Die meisten der 45 stimmberichtigten Mitglieder, die am Samstag ins Vereinsheim nach Münsingen-Böttingen gekommen waren, hatten sich aber auf einen langen Abend eingestellt. Die Spannung im Sitzungsraum war durchaus zu spüren, bereits im Vorfeld zur Hauptversammlung hat es im Verein und insbesondere im Vorstand kräftig geknirscht. Maßgebliche Ursache: Die Vetterhöhlenforschung in Blaubeuren. Erst jüngst hatte Projektleiter Markus Boldt aus Schmiechen sein Amt hingeworfen und die Eigendynamik, die sich mit den Erfolgen in der Vetterhöhle eingestellt hatte, drohte Vorstand und Verein aus der Spur zu werfen.

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