Mammut zu Ostern in Stuttgart zu bestaunen

STUTTGART. Gerade einmal 3,7 Zentimeter Länge weist er auf, der kleine Schatz, der jetzt in einer fünftägigen Sonderausstellung im Landesmuseum in Stuttgart zu bestaunen ist: das kleine Mammut aus Elfenbein, das Professor Nicholas Conard und sein Team von der Universität Tübingen im Jahr 2006 bei der Vogelherdhöhle auf der Schwäbischen Alb geborgen haben. Der Fund reicht bis zu den Wurzeln der Menschheit zurück, bis zum Übergang vom Neandertaler zum Homo sapiens vor 40 000 Jahren, schreibt die GEISLINGER ZEITUNG.

Das Mammut, das kleiner ist als die mehr als 20 anderen, bisher bekannten Figuren aus der Vogelherdhöhle, ist die erste vollständig erhaltene Figur in dieser Fundreihe. Die Ausarbeitung ist einzigartig. Die Beine des Tieres zum Beispiel sind leicht schräg gestellt, so, als sei das Mammut in der Bewegung eingefroren.

Das Mammut und weitere eiszeitliche Elfenbein-Kunstwerke aus den Höhlen der Schwäbischen Alb sind vom 20. bis 24. März im Landesmuseum in Stuttgart zu bewundern. Sonderöffnungszeiten: 10 bis 20 Uhr, am Karfreitag 11bis 20 Uhr.

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