Vortrag zur Vetterhöhlenforschung beim Geislinger Alpenverein

GEISLINGEN In Anknüpfung an die Höhlenwochen im Helfensteiner Land vom letzten September wird die Sektion Geislingen des Deutschen Alpenvereins im Rahmen ihrer öffentlichen Vortragsveranstaltungen am Mittwoch, dem 30. Januar, eine Multi-Media-Schau der Arbeitsgemeinschaft Höhle- und Karst Grabenstetten präsentieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vetterhöhle und das Blauhöhlensystem.

Die meisten heimischen Karstobjekte der Schwäbischen Alb prägte bislang das Image der eher kleinräumigen, ja beinahe pittoresken Höhle. Die jüngsten Entdeckungen rund um die Vetterhöhle bei Blaubeuren setzten im Jahre 2006 in Deutschlands Höhlenszene neue Maßstäbe. Gewaltige Gänge, riesige Hallen und lupenrein weiße Tropfsteinsäulen sorgten für landsweites Aufsehen, wonach die Unterwelt der Schwäbischen Alb einen Vergleich mit den großen Karstgebieten in Frankreich oder Slowenien nicht länger zu scheuen braucht, teilt die Arge Grabenstetten dazu mit. Ein Forschungsteam der höhlenkundlichen Vereinigung kann nach jahrelanger Arbeit und nach dem im Sommer 2006 geglückten Durchbruch in das Blauhöhlensystem mit sensationellen Impressionen aus der bizarren Welt hinter dem sagenumwobenen Blautopf aufwarten

Die Forscher werden am Mittwoch in einem ebenso spannenden wie mitreißenden Vortrag die jüngsten Entdeckungen eindrucksvoll in Szene setzen und präsentieren ihre Erlebnisse gewissermaßen aus erster Hand. Udo Wieczorek gehört diesem Forschungsteam an und ist zugleich Mitglied der Geislinger Alpenvereinssektion. In der zweistündigen Präsentation im Schubart-Saal des Bürgertreff (Mehrgenerationenhaus) beim Samariterstift in Geislingen/Steige (Kreis Göppingen) führt mittels eindrucksvoller Bilder und aufwändig gedrehter Filmsequenzen die Zuschauer in einer „virtuellen Höhlenfahrt“ zu allen sehenswerten Punkten der Großhöhle. Einlass zur Veranstaltung ist um 19.40 Uhr. Die Präsentation beginnt um 20 Uhr.

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