WDR stellt am Samstag Höhlenforscher vor

ISERLOHN Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) stellt am Samstag, dem 3. März, in der Sendung Hier und Heute Höhlenforscher Stefan Niggemann vor. Die 30-minütige Sendung beginnt um 18.20 Uhr.

„Ächzend zwängt sich Dr. Stefan Niggemann durch die erdfeuchte Engstelle in der Bunkerhöhle in Iserlohn-Letmathe. In einem robusten Schleifsack, den er hinter sich herzieht, warten Hammer, Meißel und Holzkiste auf ihren Einsatz. Vor ihm liegen noch 20 Meter in tiefer Dunkelheit – und eine Sünde“. Mit diesen Worten schildert der Sender den Beitrag, den er am Samstagabend ausstrahlen wird.

Im Film wird Niggemann einen Jahrtausende alten Tropfstein abschlagen, um ihn der Klimaforschung zur Verfügung zu stellen. „Denn Tropfsteine sind die besten Klimaarchive, die es gibt. Und das Grüner Tal hat davon reichlich. Verteilt auf rund 100 zum Teil noch unerforschte Höhlen“, heißt es in der Beschreibung zur Sendung.

Der kostbare Tropfstein wird dann an der Uni Heidelberg vorsichtig in Scheiben zerschnitten und u ntersucht, die Sauerländer Höhlenforscher werden inzwischen im Film weiter gegleitet. In einem Steinbruch suchen die Forscher in der Steilwand nach unbekannten Höhleneingängen, in der Hüttenbläser-Schachthöhle nach Gängen, die noch nie ein Mensch betreten hat und in der für Besucher zugänglichen Dechenhöhle graben sie nach Überbleibseln mächtiger Höhlenbären.

Die Hierund-Heute-Reporter Johannes Höflich und Stefan Quante, so der WDR, sind tief in die Unterwelt eingedrungen.

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