Fernsehen – Vorstoß ins Höhlenlabyrinth

MAINZ Mit einer bisher erforschten Gesamtlänge von 60 Kilometer und einem Höhenunterschied von 1200 Metern gehört die Mammuthöhle in den Tiefen des österreichischen Dachsteinmassivs zu den ganz großen Höhlensystemen der Erde. Jetzt startet eine bisher einzigartige kartographische Expedition in das Labyrinth.

Die Bedingungen werden hart: 60 Meter hohe Steilwände, gewaltige Hallen und enge Felsröhren – im spärlichen Licht weniger Scheinwerfer. Mit einem neuartigen 3D-Laserscanner will das bunt gemischte Spezialistenteam die gesamte Struktur der Höhle räumlich erfassen, indem es jeden halben Zentimeter einen Laserpunkt setzt. Das Ziel: eine dreidimensionale, fotorealistische Abbildung, die womöglich Aufschluss darüber gibt, wieso erst Wochen nach der Schneeschmelze plötzlich Bäche und Flüsse im Dachsteingebiet über die Ufer treten. Zu sehen ist das alles in einer Sendung des ZDF am Mittwoch, 13. Dezember. Der Beitrag läuft in der Reihe „Abenteuer Wissen“ unter dem Titel „Die Weltvermesser – Aufbruch ins Unbekannte“, 22.15 bis 22.45 Uhr.

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