Info-Zentrum zum Lonetal bei Lindenau

LINDENAU Zur „Höhle des Löwenmenschen“ soll bis Ende April 2006 die Mönchsklause beim Ausflugslokal „Lindenau“ bei Rammingen (Kreis Heidenheim) umgestaltet werden. Touristen können sich dann dort über das frühe Kunstwerk informieren und zu einem Ausflug zum nahe gelegenen Fundort angeregt werden. Dies berichtet die Südwest Presse Ulm in ihrer Freitagsausgabe.

Kaum beachtet wird der kleine holzverkleidete Anbau an der Ausflugsgaststätte in Lindenau bei Rammingen, die „Mönchsklause“. Das wird sich bald ändern, denn sie wird zu einem Informationszentrum umgestaltet, das Touristen über die Bedeutung der nur wenige hundert Meter entfernten Höhle, den Hohlenstein mit dem Hohlensteinstadel, informiert. Dort wurde der legendäre und in der ganzen Welt bekannte Löwenmensch gefunden. Er ist wie die Tierfiguren, die in weiteren Lonetal-Höhlen entdeckt wurden, etwa 35.000 Jahre alt und bildet mit ihnen die älteste Skulpturenkunst in Europa.

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Jesus in einer Höhle geboren

BETHLEHEM Bethlehem ist nach den biblischen Berichten der Geburtsort Jesu. Im Zusammenhang mit der Volkszählung unter dem römischen Kaiser Augustus heißt es beim Evangelisten Lukas: „Auch Josef machte sich auf den Weg. Von Nazareth in Galiläa ging er nach Bethlehem, das in Judäa liegt. Das ist der Ort, aus dem König David stammt.“

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Durch die Erde und unter Wasser

BLAUBEUREN Die Höhlensysteme der Alb kann man auf unterschiedliche Weise erforschen. Wie sie das machen, erläuterten die Arge Blautopf und die Arge Höhle und Karst Grabenstetten jetzt in Blaubeuren.

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Riesige Tropfsteinhöhle bei Buchen im Odenwald entdeckt

BUCHEN Nach Meldungen des Südwestrundfunks (SWR) vom 26. November haben Geologen in Buchen im Neckar-Odenwald-Kreis eine große Tropfsteinhöhle entdeckt. Mit einer Ausdehnung von offenbar drei bis fünf Kilometern soll sie fast drei Mal so groß sein wie die benachbarte Tropfsteinhöhle von Eberstadt. Der Landesverband  für Höhlen- und Karstforschung hat sich bislang noch nicht zu dieser Entdeckung geäußert.

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Mit prächtigen Höhlenfotos durchs Jahr

GRABENSTETTEN Die Arge Grabenstetten hat auch für das Jahr 2006 einen prächtigen Höhlenkalender herausgegeben. Die Fotomotive entstammen überwiegend Höhlen in Frankreich, Deutschland, Rumänien, Neuseeland, Italien, Wales, USA und Österreich.

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Die Geheimnisse der Blauhöhle

BLAUBEUREN In der dunklen Höhlenwelt sind sie noch nicht aufeinander gestoßen, die in der Vetterhöhle grabenden Forscher und die in der Blauhöhle tauchenden Froschmänner. Doch am 25. November treffen sich sich in der Stadthalle. Dort berichten sie von ihren Ergebnissen.

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Enormes Interesse an der Geschichte des Kalktuffs von Seeburg

Dr. Wilfried Rosendahl, Dorothee Sahm-Stotz und Christoph Gruner mit dem neuen Büchlein "Bodenloser See und Schickhardt Stollen". FOTO: MICHAEL RAHNEFELD

GRABENSTETTEN (ra) Auf riesiges Interesse stieß der Info- und Gästeabend in der Falkensteinhalle Grabenstetten zum Thema Kalktuff in Seeburg. Die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten stellte dabei gleichzeitig das 60-seitige Büchlein „Bodenloser See und Schickhardt-Stollen“ vor. Ein Diavortrag über eine Höhlenexpedition in Indien rundete den gelungenen Abend ab.

Strahlende Gesichter bei den Veranstaltern, die immer wieder Tische und Stühle herbeischleppten, um den zuletzt 200 Gästen ausreichend Platz zu bieten. Bereits in seiner Begrüßung freute sich Arge-Vorsitzender Christoph Gruner über das enorme Interesse und verwies auf eine Anfrage per E-Mail aus Australien, in der um das neue Büchlein zur Natur- und Kulturgeschichte im Kallktuff zu Seeburg gebeten werde. Was es mit dem Tuff und der Geologie in der Talspinne von Seeburg auf sich hat, das machte der Autor und Mit-Herausgeber des Büchleins Dr. Wilfried Rosendahl mit einem gut bebilderten Vortrag deutlich. „Seeburg ist seit dem Jurameer eine spannende Geschichte“, sagte der Geo-Wissenschaftler und Kurator der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen, der zusammen mit der Seeburger Ortschaftsrätin Dorothee Sahm-Stotz und einem achtköpfigen Autorenteam die Publikation realisiert hat. Das Büchlein ist Band 2 der neuen Reihe „Kulturgestein“, die im Staatsanzeiger-Verlag erscheint und mit dem Heft über den Böttinger Marmor vor zwei Jahren gestartet wurde.
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Besondere Schutzzeit für Fledermäuse beginnt

GRABENSTETTEN (ra) Auf den beginnenden besonderen Fledermausschutz während der Wintermonate hat Petra Boldt, die Pressesprecherin des Landesverbandes für Höhlen- und Karstkunde, am Samstag bei einer Informationsveranstaltung in Grabenstetten (Kreis Reutlingen) hingewiesen.

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Vorstoß in die Falkensteiner Höhle als Film auf DVD

GRABENSTETTEN (ra) Tief hinein in die Falkensteiner Höhle, ganz bequem und trockenen Fußes, das ist jetzt möglich. Michael Diefenbach und seine Kameraden der Höhlenforschergruppe Karlsruhe haben einen 25-minütigen Film gedreht, der auf DVD erhältlich ist.

Die Falkensteiner Höhle zählt mit einer bislang vermessenen Länge von knapp 4000 Metern zu den längsten Höhlen der Alb. Sie ist eigentlich nur für gut ausgerüstete Höhlengänger oder Forscher begehbar oder „befahrbar“, wie es in der Sprache der Höhlenkundler und Bergleute heißt. Dass die Höhle zudem aktiv ist, also von einem Bach durchflossen wird, wobei sich teilweise die Höhlendecke bis unter den Wasserspiegel senkt und damit so genannte Siphons bildet, das macht einen Besuch spannend, aber auch gefährlich.
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25. höhlenkundliches Seminar des LHK: Höhlenkommunikation und Funkortung.

DONNSTETTEN/GRABENSTETTEN (ra) Zwei Dutzend erfahrene Höhlenforscher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich am Wochenende im Römersteinhaus bei Donnstetten (Kreis Reutlingen) weitergebildet. Im Mittelpunkt eines zweitägigen Seminars standen Höhlenkommunikation und Funkortung.

Sie wissen jetzt, was Induktions- und Erddipol-Kommunikation sind, wie eine Tiefenbestimmung durch Feldlinienberechnung funktioniert und damit jeder beliebige Ort in einer Höhle an der Oberfläche festgestellt werden kann. Auf diese Weise lässt sich auch ein Höhlenplan überprüfen oder der Verlauf einer Höhle feststellen.
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