Toten Forscher gefunden

ISTANBUL Nach mehreren vergeblichen Anläufen sind laut einer dpa-Meldung vom 6. August erstmals Forscher auf den Grund der tiefsten Höhle der Türkei hinabgestiegen. Am Boden der Höhle machten die Mitglieder des Clubs für Höhlenforschung der Bosporus-Universität dann eine traurige Entdeckung. Sie fanden die Leiche eines türkischen Höhlenforschers, der bei einem Wassereinbruch vor drei Jahren ums Leben gekommen war, meldet dpa mit Verweis auf eine Meldung der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu.

Die Peynirlikönü-Düden-Höhle in den Taurusbergen bei Anamur ist 1429 Meter tief und beherbergt einen großen See. Zuletzt war sie bis zu einer Tiefe von 1322 Metern erforscht. Bei ihrem am 18. Juli gemeinsam mit Kollegen aus Bulgarien begonnenen Abstieg hatten die Höhlenforscher Lager in 700 und 1300 Meter Tiefe eingerichtet.

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