Unterschiede in Echosignalen

TÜBINGEN Im täglichen Kampf ums Überleben spüren konkurrierende Fledermausarten ihre Beute auf ganz unterschiedliche Weise auf. Das fanden nach einer dpa-Meldung Forscher vom Zoologischen Institut der Universität Tübingen heraus.

Fransen-, Wimper-, Teich- und Wasserfledermäuse sowie die kleine Bartfledermaus leben von denselben Insekten, stoßen aber Suchrufe in unterschiedlichen Frequenzen aus, um die Beute zu finden. Die Fransenfledermaus ist mit einem besonders breitem Frequenzbereich am erfolgreichsten.
Die Tübinger Forscher gehen nach der dpa-Meldung davon aus, dass Fledermäuse mit einem breiten Frequenzspektrum ein schärferes Bild ihrer Umgebung zeichnen können. Um herauszufinden, wie erfolgreich verschiedene Arten mit einem Signal sind, platzierten die Biologen Mehlwürmer vor einer Kunststoffwand mit Noppen. Die konkurrierenden Fledermäuse haben sich mit der Entwicklung unterschiedlicher Fähigkeiten Nischen zum Überleben geschaffen.
Die Forschungsergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschaft „Nature“ (Band 429) veröffentlicht.

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