Neues zur Verkarstung der Schwäbischen Alb

LAICHINGEN / ERPFINGEN (ra) Höhlen sind Lesebücher der Erdgeschichte. Sie geben viel preis über jahrtausendelange Entwicklungen. Neues hat jetzt auch die Bärenhöhle verraten, die von Höhlenforschern und Wissenschaftlern in den vergangenen sechs Jahren etwas genauer unter die Lupe genommen wurde.

Die Bären- und Karlshöhle bei Genkingen-Erpfingen (Kreis Reutlingen) auf der Schwäbische Alb dürfte die wohl bekannteste Schauhöhle in unserer Region sein. Bis zu 160.000 Besucher bewundern jährlich die „Unterwelt aus Stein und Wasser“, als touristischer Anziehungspunkt hat das Karstobjekt große Bedeutung. Wichtig ist die Bären- und Karlshöhle aber auch für die Wissenschaft, wie jetzt der Geologe Dr. Wolfgang Ufrecht und ein Forscherteam belegen. Ihre Erkenntnisse aus einer umfassenden Neuuntersuchung der Bären- und Karlshöhle wurden erst kürzlich in einer knapp 200-seitigen Ausgabe des „Laichinger Höhlenfreund“ veröffentlicht, einer periodisch erscheinenden Fachzeitschrift für Höhlenkundler und Vereinsmitglieder des Höhlen- und Heimatverein Laichingen.

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Interview mit Jochen Hasenmayer beim Stadtbehindertenring in Geislingen

Jochen Hasenmayer ist ein Beispiel, das Mut macht. Trotz seiner Querschnittslähmung unternimmt der 53- jährige Höhlenforscher weiterhin Tauch-Expeditionen. In Geislingen berichtete er von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen. Hier ein Interview aus der GEISLINGER ZEITUNG vom 14. Mai 2004.

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Das älteste gedruckte Buch der Welt in London zu sehen

LONDON Das angeblich „älteste gedruckte Buch der Welt“ ist nach einer Meldung der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) derzeit in der Londoner British Library ausgestellt.

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Christoph Gruner nur noch zwei Jahre Vorsitzender der Arge Grabenstetten

BÖTTINGEN / GRABENSTETTEN Christoph Gruner wurde am Samstag für zwei weitere Jahre im Amt des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten bestätigt. Er kündigte allerdings an, danach die Verantwortung in jüngere Hände übergeben zu wollen.

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Rettungsübung am Eichbergschacht bei Genkingen

GENKINGEN „Schnell, schnell, da ist eine Frau in die Eichberghöhle gestürzt.“ Gerade war ein Hilfstrupp der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. am Sonntag zu einem Übungseinsatz in den 40 Meter tiefen Eichbergschacht bei Genkingen (Kreis Reutlingen) abgeseilt – da kam die Nachricht von dem Unglück in der 300 Meter vom Schacht entfernt liegenden Höhle, einem etwa zwölf Meter tiefen, senkrecht abfallenden Loch.

Sofort wurden alle 20 Höhlenretter zurückbeordert, umdort der Verunglückten Hilfe zu leisten.Was außer Ausbildungsleiter Ingo Bauer niemand wusste: Auch dieser Unfallwar nicht real. Dennoch zeigte sich Bauer hoch zufrieden: „Bis fast zum Endeder Aktion glaubten viele der Helfer an einen Ernstfall, dementsprechend hoch war die Motivation und jeder im Team gab sein Bestes“, freute sich der Ausbildungsleiter.

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Bei Eislingen auch Teile von Meereskrokodilen und Haien gefunden

EISLINGEN Das Prädikat „weltweit einmalig“ steht „Fischsaurierfriedhof“ stimmt nicht mehr ganz: Bei einer großflächig angelegten neuen Grabung sind an der B-10-Trasse in Eislingen auch Teile von Meereskrokodilen, Haien und eines sehr seltenen Schlangenhalssauriers geborgen worden.

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