Symposium in Laichingen

LAICHINGEN Etwa 130 Höhlenforscher, Geologen und Karstspezialisten treffen sich am kommenden Samstag in Laichingen. Dort findet ein höhlenkundliches Symposium statt.

Der Höhlen- und Heimatverein Laichingen (HHVL) veranstaltet am 22. November in Laichingen das Symposium „Verkarstung in Süddeutschland“. Die Veranstaltung ist ein Forum, auf dem der aktuellen Stand der geowissenschaftlichen Forschung im Karst Süddeutschlands dargestellt und diskutiert wird, informiert Dr. Wolfgang Ufrecht vom HHVL. Das Symposium findet alle vier Jahre in Laichingen statt, am Samstag bereits zum sechsten Mal.
Die Veranstaltung soll nach Auskunft von Ufrecht auch als Podium dienen, um Speläologen (Höhlenkundler), die Höhlenforschung als Hobby betreiben, mit Geowissenschaftlern, die beruflich im Karst arbeiten, zum fachlichen Austausch zusammenzuführen. Letzter, so Ufrecht, werde immer bedeutender, denn die Höhlenforscher seien mit ihrer Arbeit unter Tage, die von vielen Geowissenschaftlern nicht leistbar ist, zu wertvollen Beobachtern und Datensammlern für die wissenschaftliche Arbeit geworden.
Für das Symposium hat Ufrecht elf Vorträge organisiert. Schwerpunktthema wird dabei der Gipskarst sein, der sich in Süddeutschland im Keuper und im Mittleren Muschelkalk ausbildet. Jürgen Bohnert stellt Forschungsergebnisse aus dem Blautopf vor, Geologen der Bahn ihre Karst-Untersuchungen im Zuge der Schnellbahntrasse.
Autor: Michael Rahnefeld

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